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Zum Wohl der Katzen Katzenheim Freudenau

Unsere Heimbewohner sind ein kleines Völkchen, das nicht nur Ihre Spenden benötigt sondern auch auf Ihre Unterstützung angewiesen ist.

Gesundheit & Sicherheit Ihrer Katzeliegen uns am Herzen

Hier finden Sie einige wichtige Hinweise zur Sicherheit Ihres Haustiers - damit Ihr Liebling lange gesund bleibt!

Apropos gesund! Leider gibt es in letzter Zeit wieder vermehrt Warnungen über ausgelegte Köder, mit denen man unseren Tieren schaden will! Auf unserer Facebook-Seite haben Sie unter anderem auch die Möglichkeit sich über aktuelle Giftköderwarnungen oder andere gerade drohende Gefahren zu informieren und wir werden natürlich versuchen diese Warnungen so aktuell als möglich zu halten! Sie finden uns hier: Katzenheim Freudenau auf Facebook

Hier finden Sie einen Sicherheitsratgeber von NeoAvantgarde, als kostenloses E-Book zum Download und wir sagen in diesem Zusammenhang DANKE: DOWNLOAD


Ansteckende Katzenkrankheiten

Hier möchten wir einmal auf die wichtigsten Infektionskrankheiten der Katze eingehen.

Gegen einen Großteil der Krankheiten ist eine Impfung möglich und auch empfehlenswert.

Die wohl bekannteste Erkrankung ist der Katzenschnupfen. Diese Erkrankung ist eine Komplexerkrankung, das heißt, verschiedene Viren und Bakterien zeigen ein Krankheitsbild.

Sind die Abwehrlage und der Ernährungszustand besonders schlecht, kann diese Krankheit sogar zum Tode führen. (Wir finden diese Problematik bei Streunerkatzen)

Zu diesem Komplex gehören hier das Feline Rhinotracheitisvirus (Herpesvirus), das Calicivirus und die Chlamydien.

Das Feline Rhinotracheitisvirus und das Calicivirus schädigen die Schleimhäute insbesondere der Augen, Nase, Zunge. Dies führt zu starken Schmerzen beim Schlucken, die Tiere verweigern das Futter. Später befallen die Vieren auch die Bronchien und die Lunge. Die so zerstörte Schleimhaut ist besonders anfällig für Sekundärinfektionen durch Bakterien.

Gegen das Feline Rhinotracheitisvirus und gegen das Calicivirus kann prophylaktisch geimpft werden.

Diese Impfung ist für alle Katzen unbedingt empfehlenswert, da man die Erreger auch in die Wohnung einschleppen kann.

Die Chlamydien sind eine Zwischenstufe zwischen Bakterien und Viren. Die bei Katzen vorkommende Art (Chlamydia psittaci var felis) lebt ähnlich einem Virus in der Zelle und vermehrt sich dort, bis die Zelle platzt und den Erreger freisetzt und so neue Zellen infiziert.

Da die Chlamydien sich jedoch auch wie Bakterien verhalten, können sie mit bestimmten Antibiotika therapiert werden. Allerdings erschwert die Entwicklung der Chlamydien in den Zellen die Therapie.

Chlamydien sind Zoonose-Erreger, d.h. sie können auf den Menschen übertragen werden.

Eine Impfung gegen Chlamydien ist sinnvoll und empfehlenswert.

Katzenseuche / Panleukopenie

Der Erreger ist ein Virus aus der Gattung Parvovirus und ist eng verwand mit dem Parvovirus des Hundes. Das Virus bleibt bei Raumtemperatur ein Jahr infektiös und ist mit handelsüblichen Desinfektionsmitteln nicht zu inaktivieren.

Es dominieren die Symptome des Magen-Darm Traktes und des Abwehrsystems. Neben dem Auftreten starker, oftmals blutiger Durchfälle und der damit zusammen hängenden Dehydrierung, kommt es zu einer massiven Abnahme der Leukozyten und somit zum Zusammenbruch des Immunsystems. Die Erkrankung zeigt häufig einen tödlichen Verlauf.

Eine Impfung ist möglich und äußerst sinnvoll.

Leukose FeLV / FeSV

Das Leukosevirus ist ein Retrovirus vom Typ Oncornavirus der Serogruppe C. Retroviren bauen ihr Genom (Erbgut) in das Genom der Wirtszelle ein und veranlassen diese, so Viren zu produzieren. Das Erscheinungsbild der Krankheit ist sehr vielfältig und kann von Erkältungssymptomen, Veränderungen des Blutbildes, Gelbsucht bis hin zur Wesensveränderung reichen.

Das Feline Sarkomvirus gehört ebenso zu den Retroviren und führt zu Tumorbildungen z.B. in Lunge und Darm.  

Eine Ansteckung mit dem Virus erfolgt über den Speichel, Urin, Kot und beim Deckakt. Damit sind insbesondere unkastrierte Tiere extrem gefährdet. Auch eine Übertragung über die Plazenta von der Mutter auf den Welpen ist möglich.

Eine Vorbeugende Impfung ist möglich und sinnvoll.

FIP = Feline Infektiöse Peritonitis (Bauchfellentzündung)

Diese Erkrankung wird durch ein Coronavirus hervorgerufen. Sie kann alleine, oder in Kombination mit FeLV/ FeSV und FIV vorkommen. Es gibt eine Vielzahl von Coronaviren, die größtenteils harmlos sind. Das bösartige FIP-Virus ist eine Mutation aus einem harmlosen Coronavirus. Durch die Fähigkeit des FIP – Virus in bestimmte weiße Blutkörperchen einzudringen, gelangt das Virus schnell im gesamten Körper verteilt. Infizierte Katzen scheiden das Virus mit dem Kot und dem Speichel aus. Eine Übertragung durch direkten Kontakt oder auch kontaminierte Gegenstände ist möglich. Das Virus überlebt in der Außenwelt mehrere Wochen, kann aber durch Haushaltsmittel und Desinfektionsmittel Leicht inaktiviert werden.

Eine Impfung gegen FIP ist möglich, über die Sicherheit des Impfschutzes gibt es unterschiedliche Meinungen. Auf jeden Fall ist eine Testung auf eine Coronavirusinfektion vor der Impfung sinnvoll.

FIV  (Katzenaids)

Das Feline Immundefizienz Virus ähnelt dem FeLV Virus der Katze und dem HIV Virus des Menschen. Es gehört zur Familie der Retroviren und zur Unterfamilie Lentiviren (langsame Viren). Hier befällt das Virus die T-Lymphozyten und bringt sein Erbgut in diese ein. So wird die Zelle dazu veranlasst das Virus zu produzieren. Die T-Lymphozyten produzieren nun laufend Viren und können ihrer Aufgabe den Körper zu schützen nicht mehr nachkommen. Das Immunsystem versagt.

Es steht leider kein Impfstoff zur Verfügung.


Abschied

Wenn unser geliebte Haustier über die Regenbogenbrücke gehen muss

Natürlich gehören unsere geliebten „Vier“Beiner für uns ebenfalls zu einem erfüllten Leben! Trotzdem bleibt uns die schmerzhafte Erfahrung des Verlustes in diesem Fall leider auch nicht erspart! Klar ist der Tot kein Thema, über das man gerne spricht - dennoch möchten wir Ihnen hier ein paar wichtige Informationen näherbingen:


Wir sind es ihnen ganz einfach schuldig - diesen einen letzten schweren Weg müssen wir mit unserem Haustier gemeinsam gehen!

Gott sei Dank ist es in der heutigen Zeit so, dass wir unserem Vierbeiner einen großen Stress ersparen können – viele Veterinärmediziner bieten heute den Hausbesuch an, so dass das Tier in seiner gewohnten Umgebung sanft entschlafen kann!

Aber wie geht es dann weiter?

War es früher so, dass man die sterblichen Überreste seines Lieblings ins Wiener Tierkrematorium überstellen ließ, ist es heute sogar möglich, eine Grabstelle auf dem Tierfriedhof Wien zu nutzen und seinen Weggefährten bestatten zu lassen!

Was wir eigentlich nur für den Menschen kennen, gibt es in Wien tatsächlich seit 4 Jahren auch für unsere Haustiere - die Aufbahrung, die Verabschiedungszeremonie, der letzte Weg … ja, man mag es kaum glauben!

Das Bild was Sie hier in diesem Beitrag sehen können ist die letzte Ruhestätte der Katze Nicki - sie ist nur eines von vielen Beispielen.

Wir konnten bei einem Besuch mit Herrn Hermann Hahner, dem Leiter des Tierfriedhofs Wien, sprechen und er hat sich für uns alle Zeit der Welt genommen, um uns ausführlich zu informieren!

So erfuhren wir, dass es verschiedene Kategorien gibt. Urnen- und Erdgräber in unterschiedlichen Größen, damit einhergehend auch die sogenannte „Liegedauer“ und damit es hier ein wenig übersichtlich bleibt, können Sie alles in dieser Liste einsehen.

Für den Notfall:

Egal wann Sie Herrn Hahner für Ihren Liebling benötigen, er ist telefonisch unter

  • 01/76070 28190 bzw.
  • 0664/623 11 20 jederzeit erreichbar!

Trauerbewältigung:

Auch das gehört dazu und ist enorm wichtig! Wie geht man mit dem großen Verlust um? Es ist schwierig einen wirklich guten Rat zu geben, denn jeder trauert auf seine ganz eigene Weise. Herr Hahner sagte uns auch, dass viele Menschen, die ihr Haustier in seine Obhut geben, das als einen Akt der Bewältigung ansehen - schließlich haben sie einen Ort, wo sie ihren Gefährten besuchen und mit ihm reden können. Sie geniessen auch die Gegenwart anderer Besucher, betreiben Konversation mit ihnen und tauschen sich aus.

Ja, manchmal ist es einfach nur das Reden, manchmal ist es aber auch das streicheln weichen Fells eines Hundes der seinen Menschen auf den Tierfriedhof begleitet, um seinen Kumpel zu besuchen! (Übrigens ist das der einzige Friedhof in Wien auf dem das gestattet ist!).


Zehn Gebote

Diese wunderbaren Zeilen erhielten wir, verbunden mit einem tollen Lob für unsere Zusendungen, von unserem langjährigen Mitglied, Herrn Ernst D.! Vielen Dank dafür!

Wir haben jetzt doch eine Weile überlegt, ob die "10 Gebote" denn überhaupt hier in diese Kategorie gehören und kamen zu dem Entschluss: Ja, das tun sie auf jeden Fall, eine bessere Position gibt es dafür nicht!

Jeder der ein Haustier bei sich aufnimmt, sollte sich dessen bewusst sein, dass das Tier abhängig ist, dass es seinen Menschen braucht - egal ob es krank oder gesund, ob es jung oder alt ist, es ist unsere Pflicht, darauf zu achten, dass es ihm gut geht!

Und leider kommt auch irgendwann der Tag, an dem es über die sagenumwobene Regenbogenbrücke gehen muss ... Ein Tag, vor dem sich jeder Tierhalter fürchtet! Aber wir haben zu dem Zeitpunkt an dem wir unseren Hausgenossen aufnahmen, auch die Verantwortung übernommen, an jenen Moment zu denken!

Wie Sie diese Zeile nun auf sich wirken lassen möchten, überlassen wir Ihnen! (an dieser Stelle nochmals vielen Dank an Herrn Ernst D., dessen Zeilen wir hier eins zu eins übernommen haben):

  • Mein Leben dauert etwa 15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich ein Leiden bedeuten. Bedenke dies eh Fu mich anschaffst.
  • Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst. Pflanze Vertrauen in mich, denn ich lebe davon.
  • Zürne nie lange mit mir und sperr mich nicht zur Strafe weg. Du hast Deine Arbeit, Deine Freunde, ich hab nur Dich allein.
  • Sprich manchmal mit mir, auch wenn ich Deine Worte nicht alle vestehe, so doch Deine Stimme die sich an mich wendet.
  • Wie immer Du an mr handeln wirst, ich vergesse es nie
  • Bedenke, eh Du mich schlägst, meine Pfoten sind schnell, meine Krallen scharf und können arg verletzen.
  • Und doch tu ich es nie.
  • Eh Du mich bei Deiner Arbeit unwillig schiltst, so bedenke vielleicht plagt mich ein ungeeignetes Futter oder ich habe ein trauriges Herz.
  • Kümmere Dich um mich wenn ich alt werde, Du wirst es auch einmal sein.
  • Gehe jeden Wegmit mir und sei er noch so schwer, sag nie "So etwas kann ich nicht sehen!" oder "Es soll nicht in meiner gegenwart geschehen!", denn alles ist leichter für mich, wenn Du bei mir bist!


Ein Spaziergang mit dem Hund

und das überraschende Sommergewitter

Was tun, wenn es blitzt und kracht

Was haben wir alle gestöhnt unter den Temperaturen im Juli und jeder sehnte sich nach einem kühlen Guss - unsere Wünsche wurden erfüllt und es kühlte auf erträgliche Grade ab! Das verleitet natürlich zu ausgiebigen Spaziergängen mit dem treuesten Freund des Menschen!  Aber es ist auch die Zeit, wo es von einer Sekunde auf die andere zu heftigen Sommergewittern kommen kann. Ganz unvermittelt überraschen uns Blitz und Donner! Was also tun, wenn´s kracht?

  • Vor dem Spaziergang checken Sie einfach den Wetterbericht für Ihre Region. Seriöse Wetterstationen errechnen stündlich die Gewitterwahrscheinlichkeit und warnen davor.
  • Entfernen Sie sich beim Spaziergang nicht weiter als zwei bis drei Kilometer von Ihrem Haus, Auto oder einer anderen schützenden Unterkunft!
  • Beobachten Sie Ihren HUND genau! Die Tiere sind sensibler als wir und erkennen nahende Gewitter noch bevor wir überhaupt daran denken, dass es regnen, donnern, blitzen könnte! Sucht er vermehrt Ihre Nähe oder ist unruhig, dürfen Sie davon ausgehen, dass etwas „im Anmarsch“ ist!

TIPPS:

  • Starker Wind ist ein Zeichen dafür, dass sich das Gewitter sehr rasch nähert, suchen Sie Schutz im Auto, Daheim oder in einer Schutzhütte, MEIDEN SIE ES, UNTER BÄUMEN SCHUTZ ZU SUCHEN!
  • Bei ruhigem Wind oder Windstille können Sie den Heimweg langsamer antreten
  • Überrascht Sie ein Gewitter auf offenem Feld, bieten Sie den Blitzen keinen erhöhten Punkt! Nehmen Sie Ihrem Hund unbedingt alle metallischen Gegenstände ab und lassen Sie Ihn „Sitz“ machen, entfernen Sie alle metallischen Gegenstände (Halsband, ggf. die Leine, Regenschirm, Handy, Schlüssel, Fahrrad, etc.) und legen Sie diese in einer Entfernung von rund drei Metern von sich weg! Hocken oder setzen Sie sich neben Ihren Hund und wirken Sie beruhigend auf ihn ein.
  • Wenn es zu blitzen und donnern beginnt, kann man die Entfernung des Wetters über die Sekunden zwischen Blitz und dem darauffolgenden Donnergrollen errechnen. Drei Sekunden zwischen einem Blitz und dem folgenden Donner entsprechen in etwa einer Entfernung von 1 Kilometer. So ist es möglich, rechtzeitig Schutz suchen zu können.

Alte Katzen und ihre Leiden

  • Erinnern Sie sich noch?

An dieses kleine flauschige Wollknäuel, das ganz vorsichtig die ersten Schritte in seiner neuen Umgebung wagt?

An den Tag, wo es sein Katzenklo entdeckt und die damit verbundenen ersten Versuche des Scharrens?

An jenen wunderbaren Moment, wo Sie voll erfüllt von Liebe und Zuneigung Ihr kleines Katzentier das erste Mal in den Arm genommen und sein leises, sonores Schnurren vernommen haben?

Voller Tatendrang und Schabernack erkundete es spielerisch seine Welt! Ganz sorgenfrei konnte es in den Tag hineinleben und Ihnen die Stunden der Zweisamkeit mit seiner Zuneigung versüßen.

Ja, diese Zeiten … schon lang sind sie her! Aus dem kleinen „Flauschi“ ist eine stattliche Katze geworden!

Noch immer reibt sie sich an Ihren Waden, wenn Sie nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommen, aber ihre Bewegungen sind schon etwas langsamer geworden - heute rennt sie nicht mehr vor Ihnen in die Küche und bettelt nach Futter. Apropos Futter …

  • Ihnen fällt auf, dass sie irgendwie weniger frisst als früher?

Manchmal ist es nur der verwöhnte Gaumen der Katze, der mit dem neuen Futter überhaupt nicht einverstanden ist – manchmal aber auch nicht und da sollte man lieber auf „Nummer Sicher“ gehen!

Nicht nur wir Menschen haben im Alter immer öfter Zahnprobleme, auch Ihrer Katze kann es so gehen! Es ist nachgewiesen, dass ein schlechter Zahn nicht nur Schmerzen, sondern auch große organische Probleme verursachen kann. Es ist also dringend angeraten, Ihr „Flauschi“ einem Tierarzt vorzustellen, der dann abzuklären kann was ihr genau fehlt.

  • Trinkt Ihre Katze mehr als früher?

Das kann natürlich ein großer Zufall sein, aber auch hier gilt: lieber einmal mehr zum Tierarzt! Wie auch bei uns Menschen möglich, können unsere Tiere an einer Erkrankung der Nieren leiden. Bei einer Niereninsuffizienz trinken wir vermehrt und versuchen so, die Schadstoffe auszuscheiden – unsere Katze macht das genauso!

Ihnen ist aufgefallen, dass Ihre Katze zwar frisst wie ein „Scheunendrescher“ aber trotzdem wird sie immer weniger? In diesem Fall muss eine Schilddrüsenüberfunktion in Betracht gezogen werden! Zur „Feline Hyperthyreose“ später ein wenig mehr!

  • Zusammenfassung:

Ab ca. zehn Jahren beginnt bei unseren Stubentigern ganz langsam das Seniorenalter - natürlich können Katzen bei guter genetischer Veranlagung und exzellenter Pflege auch schon älter als zwanzig Jahre werden! Dennoch sollte man ab einem Alter von 10 Jahren zumindest einmal jährlich einen großen  „Gesundheits-Check“ veranlassen.


Die Schilddrüsenüberfunktion

Feline Hyperthyreose

Eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen unserer Katzen ist die Schilddrüsenüberfunktion, die gerade bei älteren Tieren, im Durchschnitt ist die Katze bei der Diagnoseerstellung um die 13 Jahre alt, aber manchmal auch deutlich jünger, auftreten kann!

Anfangs führen uns die auftretenden Symptome ein wenig in die Irre! Unser altes Katzentier, welches sich eben noch faul räkelnd auf der Fensterbank streckte und ihr übliches ausgedehntes Schläfchen genossen hat, ist auf einmal aktiv wie ein Jungspund! Sie futtert was das Zeug hält, aber nimmt nicht zu und verhält sich überhaupt ganz anders, als wir es gewohnt sind von ihr!

Einige Wochen später jedoch, kehrt sich dieser „Energieschub“ ins Gegenteil um.

Ihre Katze frisst nur noch mit sehr wenig Appetit, wird bei Aktivität schnell müde, beginnt zu hecheln und wirkt lethargisch.

Auch ihr Fell glänzt nicht mehr so schön wie früher, es wirkt struppig und stumpf!

Spätestens jetzt wird klar: Hier stimmt etwas nicht!

Hormone sind chemische Botenstoffe, die viele wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper steuern!

Die unkontrollierte Ausschüttung des Hormons Thyroxin über die Schilddrüse unserer Katze trägt die Schuld am wechselhaften Verhalten des Tieres!

Sollte dieser Regulierungsmechanismus versagen, ist in der Regel ein Tumor dafür verantwortlich – aber keine Angst, dieser Tumor ist in nahezu allen Fällen gutartig und die Krankheit lässt sich gut behandeln!

Die Therapie kann vielfältig durchgeführt werden:

  • Medikamentös
  • Chirurgisch
  • mittels Bestrahlung (Radiojodtherapie)

Thyreostatika werden eingesetzt um die Bildung der Schilddrüsenhormone zu hemmen. Verzichtet man darauf, den Tumor chirurgisch zu entfernen, muss dieses Medikament der Katze lebenslang verabreicht werden! Eine solche Dauertherapie verläuft in der Regel aber ohne Probleme!

Um Ihre Katze einer Operation oder auch der Radiojodtherapie unterziehen zu können, muss sichergestellt sein, dass das Tier an keiner Nierenerkrankung leidet! Ihr Tierarzt wird Sie dahingehend natürlich optimal beraten!


Periodische ärztliche Betreuung

Bitte lassen Sie Ihre Katzen regelmäßig impfen! Bei älteren Tieren mit einem Blutbild die Gesundheit überprüfen.


Offene Fenster

Verwenden Sie Fenstergitter, um Unfälle zu vermeiden.


Todesfalle "gekippte Fenster"

Gekippte Fenster stellen eine enorme Gefahr dar! Es können damit die furchtbarsten Unfälle passieren.

Am Besten: Räume ab und zu Stoßlüften und die Tiere für diese Zeit aus dem Raum verbannen.


Aus dem Katzenalltag - Thema Pflanzen

Vergiftungsgefahren im Haushalt - zu den giftigen Pflanzen zählen:

  • Weihnachtsstern
  • Dieffenbachia
  • Ficus Benjamin
  • Verschiedene Palmenarten
  • Amarylis
  • Azalee
  • Chrysantheme

Wie erkennt man Vergiftungssymptome?

  • Desorientierung
  • Erbrechen/Durchfall
  • Krämpfe
  • Erweiterte Pupillen
  • Speicheln
  • Zittern
  • Mattigkeit

Achtung: Auch scharfe Putzmittel und Medikamente der Humanmedizin können zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt führen. Im Zweifelsfall sofort den Tierarzt aufsuchen und keinesfalls Selbstbehandlung mit Humanpräparaten!

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